 |   Nur die Bagger auf dem Straßenbau haben mehr zu tun als noch vor einem Jahr. (Foto: Bernd Sterzl/ pixelio.de)
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Die rheinland-pfälzische Baukonjunktur zeigte im September dieses Jahres eine positive Entwicklung; verglichen zum Vormonat sind die Auftragseingänge um 18,7 Prozent gestiegen. Dieses Auftragsplus ist vor allem auf die gute Auftragslage im Hochbau (plus 58,5 Prozent) - und hier insbesondere im gewerblichen Hochbau (plus 91 Prozent) - zurückzuführen.
Aber auch im öffentlichen Hochbau ist die Nachfrage nach Bauleistungen, nach dem kräftigen Rückgang im Vormonat, wieder gewachsen (plus 3,4 Prozent). Im Tiefbau hat sich die Auftragslage verglichen mit August 2009 zwar insgesamt leicht verbessert (plus 1,3 Prozent), aber lediglich für den Bereich des öffentlichen Tiefbaus ist ein Zuwachs an Aufträgen festzuhalten (plus 41,7 Prozent). Dagegen mussten sowohl der gewerbliche Tiefbau (minus 30,3 Prozent) als auch der Straßenbau (minus 1,6 Prozent) Nachfragerückgänge hinnehmen.
Verglichen mit September 2008 konnte nur der Straßenbau bei den Auftragseingängen zulegen (plus 11,3 Prozent). Alle anderen Bereiche des Bauhauptgewerbes mussten Einbußen bei den Auftragseingängen hinnehmen, wobei der stärkste Rückgang für den öffentlichen Hochbau zu verzeichnen war (minus 82 Prozent). Die baugewerblichen Umsätze entwickelten sich im September 2009 positiv, sowohl gegenüber dem Vormonat (plus 20,4 Prozent) als auch im Vergleich zum Vorjahresmonat (plus 10,3 Prozent).
Verglichen mit August 2009 konnten sämtliche Bereiche ihren Umsatz steigern, insbesondere der öffentliche Tiefbau (plus 46,3 Prozent) und der gewerbliche Hochbau (plus 30,1 Prozent). Gegenüber September 2008 sind die baugewerblichen Umsätze im September dieses Jahres lediglich im Wohnungsbau (minus 5 Prozent) sowie im öffentlichen Hochbau (minus 8,5 Prozent) niedriger ausgefallen.