 |   web 2.0: Diskussion mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zur Pflege via facebook. (Foto: Bundesfamilienministerium)
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Die Diskussion um den Gesetzesentwurf von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wird allenthalben geführt - unter anderem auch in den sozialen Netzwerken. Die LVU beteiligt sich hieran, unter anderem auch auf facebook. Dort hat sie der Ministerin die Unternehmerposition in ihr Profil gepostet:
"Liebe Frau Ministerin Schröder, wir haben als Unternehmerverbände in Rheinland-Pfalz große Bedenken gegen diesen Entwurf. Er bedeutet eine Umverteilung der Pflegekosten weg von der ohnehin finanziell angeschlagenen Pflegeversicherung hin zu den Unternehmen. Diese müssen die Pflegezeit in jedem Fall vorfinanzieren, sie müssen sich selbst (nach Ihren Worten gestern im ARD-Morgenmagazin) gegen das Risiko versichern, dass der Arbeitnehmer sich nicht an die Absprache hält und die Zeit nacharbeitet und sie müssen mit den betrieblichen Schwierigkeiten klar kommen, die nunmal entstehen, wenn sich ein Mitarbeiter plötzlich auf die halbe Arbeitszeit setzen lässt. Das ist keine politische Wohltat des Staates, sondern ein Vertrag zu Lasten Dritter - in diesem Fall der Unternehmen. Das können wir nicht gut heißen. "
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