 |   LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun (Foto: Benz)
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„Gut ausgebildete Schulabgänger haben es im anschließenden Berufsleben leichter.“ – Darauf wies jetzt LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun bei der Jahrestagung SCHULEWIRTSCHAFT in Bad Neuenahr-Ahrweiler hin. Von einem nahtlosen Übergang von Schule in den Beruf würden sowohl die Jugendlichen, als auch die Unternehmen profitieren.
Die Unternehmen benötigen dringend qualifizierten Nachwuchs – langfristig wegen der demografischen Entwicklung sowie kurzfristig wegen der sich abzeichnenden konjunkturellen Erholung. Daher, so Dr. Braun, sei es selbstverständlich, dass sich die Unternehmen weiterhin engagiert einbringen. Die Ausbildung junger Menschen auf hohem Niveau und – wenn nötig – über Bedarf, sei ein Beispiel. Außerdem gebe es zahllose Initiativen der Unternehmen sowie der Verbände, beispielsweise bei der Bewerbung von MINT-Qualifikationen (MINT steht für die Fächerkombination Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik): „Nur gemeinsam können wir den Übergang von der Schule in den Beruf ebnen.“
Aktuell sei der Anteil der nicht ausbildungsfähigen Jugendlichen zu hoch. Er fordert daher gemeinsame Anstrengungen von Schulen, Unternehmern, Politik und Elternhäuser: „Die Unternehmen können diese Herausforderung nicht alleine bewältigen“, sagt der Unternehmer-Präsident. Er schätzt den Anteil nicht ausbildungsfähiger Jugendlicher auf rund ein Fünftel aller Schulabgänger. „Nicht wenige Unternehmen müssen daher Nachhilfe organisieren – sei es ausbildungsbegleitend oder aber über entsprechende Programme der Bundesagentur für Arbeit.“
Auch die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT sei ein weiteres Beispiel für das konstruktive Engagement der Unternehmer in diesem Bereich. Umso erfreulicher sei es, sagt Dr. Gerhard F. Braun, dass das Netz der regionalen Arbeitskreise in Rheinland-Pfalz immer enger werde: Erst vor wenigen Wochen konnte der 35. regionale SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeitskreis in Zweibrücken gegründet werden.
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PM-LVU_Nr-11-10_Jahrestagung-SW.pdf