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Kategorie: LVU 01.04.2011
 |   Die Protagonisten der SCHULEWIRTSCHAFT-Jahrestagung 2011 nahmen fürs Foto auf der Trainerbank im Fritz-Walter-Stadion Platz: Dr. Gerhard F. Braun, Christel Frey, Mathias Moelle und Prof. Dr. Dieter Rombach (v.l.n.r. / Foto: Speker)
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„Im Fußball, wie in der Berufsausbildung gilt: Ohne Training gibt es keine Erfolge“, sagte LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun bei der Eröffnung der Jahrestagung 2011 der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern.
Mehr als 200 Schul- und Unternehmensvertreter waren gekommen, um das Thema Fachkräftemangel unter der Überschrift „Anstoß für die MINT-Fächer – damit technische Berufe nicht im Abseits stehen“ zu diskutieren. Es gebe schon jetzt eine sogenannte „Fachkräftelücke“ - die Differenz der Summe der Absolventen und der ausscheidenden Ingenieure. „23.000 Ingenieure pro Jahr fehlen uns schon jetzt – bis 2020 sind das demnach 230.000 Arbeitskräfte.“ Schon heute beklagen die Unternehmen, dass 36.000 Maschinen- und Fahrzeugbau-Ingenieure, 25.000 Maschinenbau-Techniker, 22.000 EDV-Fachleute und 17.000 Elektro-Ingenieure fehlen.
Nach Schätzungen des IW Köln verursacht der Ingenieurmangel im Jahre 2006 bereits Kosten von 3,5 Milliarden Euro in Form von volkswirtschaftlich nicht realisierten Gewinnen: „Es geht also für uns ganz existenziell um die Frage, wie wir den so dringend erforderlichen Nachwuchs in den MINT-Fächern sichern können“, so Dr. Braun. Seine Lösung: „Es gilt, verstärkt junge Menschen – und insbesondere Frauen - für technische und naturwissenschaftliche Fächer und Berufe zu begeistern.“ Hierzu gebe es viele Initiativen seitens der Unternehmerverbände und auch in den Schulen werde hierzu viel geleistet. Es gehe darum Begeisterung bei jungen Menschen zu wecken.
In der Diskussion wurde deutlich, dass MINT-Fächer nicht nur vielfältige Berufsperspektiven eröffnen, sondern auch überaus interessante Einsatzfelder, die nicht selten weit über die Grenzen der jeweiligen Disziplin hinausgehen, die Arbeit im Team und in häufig wechselnden Tätigkeitsfeldern erfordern. Gerade Frauen können sich hier aussichtsreiche Karrierewege erschließen, wie Beispiele aus rheinland-pfälzischen Unternehmen eindrucksvoll zeigten.
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