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Kategorie: Deutschland 21.04.2011
 |   Trotz erheblicher Risiken auf der internationalen Ebene gehe es den Unternehmen in Deutschland „ausgezeichnet“, sagte ifo-Präsident Sinn. (Foto: Speker)
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Der ifo-Geschäftsklimaindex ist von 111,1 Punkten im März auf aktuell 110,4 Punkte und damit zum zweiten Mal in Folge gesunken. Grund ist ein Rückgang bei den Geschäftserwartungen von 106,5 auf 104,7 Punkte, während die aktuelle Lage mit 116,3 Punkten besser als im Vormonat (115,8) bewertet wurde.
Trotz erheblicher Risiken auf der internationalen Ebene gehe es den Unternehmen in Deutschland „ausgezeichnet“, sagte ifo-Präsident Sinn. Im Verarbeitenden Gewerbe trübte sich das Geschäftsklima leicht ein, bleibt aber weiterhin sehr gut. Im Auslandsgeschäft sehen die Firmen wieder größere Chancen und lasten die vorhandenen technischen Kapazitäten stärker aus als zu Jahresbeginn, womit der Auslastungsgrad deutlich über dem langjährigen Durchschnittswert liegt. Die Zahl ihrer Beschäftigten wollten die Unternehmen etwas behutsamer erhöhen als im vergangenen Monat, heißt es weiter.
Der Rückgang des Index im April deutet nach Einschätzung von ifo-Experte Abberger nicht auf eine einschneidende konjunkturelle Abwärtsbewegung hin: "Das Geschäftsklima ist zwar gesunken, aber daraus kann man momentan nicht ableiten, dass wir an einer Wende stehen, sondern die Situation ist weiter sehr gut. Der Aufschwung in Deutschland ist intakt und robust." Der April sei vor allem wegen der bestehenden globalen Risiken ein "schwieriger Monat" gewesen, das Gesamtbild sei aber weiter eher positiv. Risiken bestünden in der Euro-Schuldenkrise sowie in möglichen weiteren Ölpreissteigerungen aufgrund der Auseinandersetzungen in der arabischen Welt. Die Inflation werde nach ifo-Einschätzung weiter steigen und sich "zwischen 2 und 3 Prozent" bewegen, was aber noch nicht Anlass zu größerer Sorge sei, erklärte Abberger.
(Quelle: ifo, Dow Jones)
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