 |   Deutschland wird von der Arbeitnehmerfreizügigkeit profitieren, ist sich das IAB sicher. (Foto: Paul-Georg Meister/ pixelio.de)
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Das IAB erwartet von der Öffnung der Grenzen für osteuropäische Arbeitnehmer zunächst zwischen 100.000 und 140.000 Zuzüge in den deutschen Arbeitsmarkt pro Jahr. Anschließend werde die Zahl nach und nach abnehmen, so dass 2020 von bis zu 900.000 zusätzlichen Migranten in Deutschland auszugehen sei. Dabei sei es für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland günstig, dass wohl hauptsächlich Jüngere, gut Qualifizierte zuzögen, so das IAB: „Bei den 25- bis 35-Jährigen, die sich durch besonders hohe Mobilität auszeichnen, ist der Anteil der Ungelernten deutlich geringer als in Deutschland.“
Kurzfristig könnten zwar in einigen Bereichen die Löhne durch die stärkere Konkurrenz sinken, der gesamtwirtschaftliche Effekt sei aber gering, betonen die IAB-Forscher Brücker und Baas. Auf längere Sicht werde es weder bei den Löhnen noch bei der Arbeitslosigkeit einen negativen Gesamteffekt geben, betonen die IAB-Forscher.
Die IAB-Studie im Internet steht unter doku.iab.de/kurzber/2011/kb1011.pdf zum Download zur Verfügung. (Quelle: IAB)
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doku.iab.de/kurzber/2011/kb1011.pdf