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Kategorie: Deutschland 17.05.2011
 |   „Wenn die beschleunigte Energiewende klug gestaltet wird, bietet sie große Wachstums- und Innovationschancen“, sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel. (Foto: Rainer Sturm/ pixelio.de)
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„Wenn die beschleunigte Energiewende klug gestaltet wird, bietet sie große Wachstums- und Innovationschancen“, sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel jetzt in Berlin. Ein Vorziehen des Ausstiegs aus der Kernenergie dürfe nicht dazu führen, dass die Energieversorgung in Deutschland unsicherer werde. „Die hohe Versorgungssicherheit im Industrieland Deutschland ist ein prägender Standortvorteil“, unterstrich Keitel. „Die Industrie braucht einen verlässlichen Planungshorizont, was künftige Belastungen durch die Förderung der erneuerbaren Energien angeht.“
Der BDI fordert die unveränderte Fortsetzung der besonderen Ausgleichsregelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das der Gesetzgeber derzeit novelliert. Die Belastung der energieintensiven Unternehmen muss laut BDI bei höchstens 0,05 Cent pro Kilowattstunde bleiben. Sonst gerieten die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben und Arbeitsplätzen sowie erfolgreiche Wertschöpfungsketten in Gefahr.
Sofern diese Bedingung erfüllt sei, setze sich der BDI für die Begrenzung der EEG-Umlage auf zwei Cent pro Kilowattstunde für das produzierende Gewerbe ein. Damit würde für die Industrie die Höhe der Umlage des Jahres 2010 eingefroren. Die EEG-Umlage war zuletzt deutlich gestiegen, in den vergangenen zwei Jahren um 169 Prozent auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde.
„Bereits heute ist die deutsche Industrie weltweit führend auf dem Feld der erneuerbaren Energien“, sagte Keitel. „Der Durchbruch ist dann geschafft, wenn die Erneuerbaren ohne Förderung am Markt bestehen können. Dafür liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns.“
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