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Kategorie: Rheinland-Pfalz 19.05.2011
 |   Der Vorsitzende von vem.die arbeitegber, Gerhard Eder, betonte die Bedeutung der Verkehrsanbindung in Rheinland-Pfalz. (Foto: vem.die arbeitgeber)
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Gerhard Eder, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes vem.die arbeitgeberM+E, Industrie- und Dienstleistungsverband Rheinland-Reinhessen e.V., hat auf der Mitgliederversammlung seines Verbandes am Nürburgring die Fortführung des Baus der Hochmoselbrücke begrüßt. Damit würden in absehbarer Zeit sowohl weite Teile der Eifel als auch des Hunsrücks an das europäische Fernstraßennetz angeschlossen. Infrastruktur- und Verkehrspolitik müssten immer im europäischen Rahmen betrachtet werden.
Dabei habe die Politik von der Verfassung den Auftrag, in allen Teilen des Landes für gleiche Lebensverhältnisse zu sorgen. Eder dazu: „Nur wenn dies gelingt, wird die schleichende Entvölkerung weiter Landstriche in unserem Flächenland Rheinland-Pfalz aufgehalten werden können. Nur wenn schnelle Verkehrswege in die Verbrauchszentren an Rhein, Ruhr, Neckar und Isar sowie an die internationalen Seehäfen vorhanden sind, werden sich Firmen hier ansiedeln, für Arbeitsplätze sorgen und damit der einheimischen Bevölkerung Gründe für das Verbleiben in der Heimat liefern.“
Genau aus den gleichen Gründen sei auch die Entscheidung für die Beibehaltung der Nachtflüge auf dem Regionalflughafen Hahn von immenser Bedeutung für tausende von Arbeitsplätzen.
Gerhard Eder appellierte an Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, für den Lückenschluss der A1 in der Eifel zu sorgen.
Im Beisein der neuen rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke bedauerte Eder das Aus für die Mittelrheinbrücke. Das sei schlechte Realpolitik. Die jahrhundertelange Trennung von linksrheinischem und rechtsrheinischem Gebiet werde damit zementiert und die Vernetzung der Regionen verhindert.
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