Arbeitskräftezuzug aus Osteuropa hält sich in Grenzen
Kategorie: Deutschland
27.07.2011


Osteuropäer stellen nach Angaben der BA auf dem Arbeitsmarkt auch nach Erreichen der vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU keine nennenswerte Konkurrenz für einheimische Arbeitslose dar. (Foto: Dieter Haugk/ pixelio.de)
Osteuropäer stellen nach Angaben der BA auf dem Arbeitsmarkt auch nach Erreichen der vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU keine nennenswerte Konkurrenz für einheimische Arbeitslose dar. (Foto: Dieter Haugk/ pixelio.de)

Die BA sieht in einer ersten Einschätzung auf Basis ihrer Beschäftigungsdaten lediglich moderte Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigten aus den neuen Mitgliedstaaten nahm demnach in den letzten Jahren kontinuierlich zu und belief sich im Mai 2011 auf einen Anteil von 0,8 Prozent aller Beschäftigten.

"Nach wie vor hält sich der Zustrom osteuropäischer Arbeitskräfte in Grenzen. Die neuesten Daten bestätigen das Interesse, in den traditionellen Branchen wie Land- und Forstwirtschaft, im Baugewerbe oder in der verarbeitenden Industrie eine Beschäftigung zu finden. Sie stellen keine nennenswerte Konkurrenz für heimische Arbeitslose dar", erklärte BA-Vorstand Becker.

Ende Mai 2011 waren von den Beschäftigten aus den acht neuen Mitgliedstaaten 186.000 sozialversicherungspflichtig und 73.000 ausschließlich geringfügig beschäftigt. Aufgrund der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 15.000 und die geringfügige Beschäftigung um 9.000 gestiegen. Der bundesweite Anstieg entfällt zu 85 Prozent auf Westdeutschland; den absolut gesehen stärksten Anstieg gab es in Bayern (+4.700), gefolgt von NRW (+4.500) und Niedersachsen (+3.600).

(Quelle: BA)









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