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Kategorie: Rheinland-Pfalz 28.07.2011
 |   Dem Wegweiser zum Arbeitsamt folgten im Juli 2011 wieder mehr Menschen, als noch im Vormonat - allerdings immer noch weniger, als im Vorjahr. (Foto: Speker)
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In den vergangenen vier Wochen ist die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz gestiegen. Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe: Immer im Sommer stoßen junge Leute auf Probleme beim Übergang von Ausbildung und Studium in Beschäftigung – das war auch in diesem Jahr nicht anders. Hinzu kam, dass zum vorausgegangenen Quartalsende insbesondere in den Dienstleistungsberufen Zeitverträge ausliefen oder Kündigungen ausgesprochen wurden. Zu guter Letzt spielte eine Rolle, dass wegen der Urlaubs- und Ferienzeit weniger Einstellungen als sonst vorgenommen wurden. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit ist also für die Sommer-monate typisch und liefert keine Hinweise auf Veränderungen der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.
Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, waren im Juli 2011 in Rheinland-Pfalz insgesamt 111.800 Frauen und Männer arbeitslos, knapp 4.400 oder 4,1 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Der Anstieg fiel etwas stärker als im langjährigen Durchschnitt aus. Der Abstand zum Vorjahr blieb aber weiter beachtlich – es wurden rund 9.000 oder 7,5 Prozent weniger Arbeitslose gezählt als zwölf Monate zuvor.
Die Arbeitslosenquote – berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – stieg von 5,1 Prozent im Juni auf 5,3 Prozent im Juli 2011. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 5,8 Prozent gelegen.
Die ganze Analyse finden Sie hier.
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