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Kategorie: Deutschland 05.08.2011
 |   Die Zahl der potenziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung Stehenden wird nach IAB-Berechnungen bis 2025 um fast 3,5 Millionen sinken. Bis 2050 könne das Erwerbspersonenpotenzial möglicherweise sogar um insgesamt zwölf Millionen abnehmen. (Foto: Speker)
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Die Zahl der potenziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung Stehenden wird nach IAB-Berechnungen bis 2025 um fast 3,5 Millionen sinken. Selbst bei einer steigenden Erwerbsquote der Frauen und der Älteren sowie einer jährlichen Nettozuwanderung von 100.000 Personen werde sie von heute 44,8 auf 41,3 Millionen zurückgehen und dann nur noch knapp über der Zahl der heute Erwerbstätigen liegen, ermittelt die IAB-Studie.
Bis 2050 könne das Erwerbspersonenpotenzial möglicherweise sogar um insgesamt zwölf Millionen abnehmen, heißt es weiter. Dabei wurde in der Projektion ebenfalls eine steigende Erwerbsquote von Frauen und Älteren sowie eine jährliche Nettozuwanderung von 100.000 Personen unterstellt.
In einem Alternativszenario mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 200.000 Personen sinkt das Erwerbspersonenpotential bis 2025 um gut zwei auf 42,5 Millionen und bis 2050 um gut acht auf 36,5 Millionen. „Selbst wenn es gelingt, dass sich mehr Ältere, Frauen, Ausländer und Ausländerinnen am Erwerbsleben beteiligen, muss man sich längerfristig auf eine deutlich kleinere Bevölkerung und ein viel geringeres Arbeitskräftepotenzial einstellen“, bilanziert die IAB-Studie. Der Rückgang des Arbeitskräfteangebots führe allerdings „nicht zwangsläufig“ zu einem Fachkräftemangel im Sinne eines dauerhaften Nachfrageüberschusses gegenüber dem Angebot, heißt es weiter: Zum einen passe sich der Fachkräftebedarf an die Gegebenheiten an, zum anderen könnten entsprechende Bildungsanstrengungen die Qualifikation des Erwerbspersonenpotenzials verbessern.
(Quelle: IAB)
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