 |   Die ruandische Botschafterin Christine Nkulikiyinka kam jetzt in Mainz mit LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon (l.) und Dr. Richard Auernheimer zu Gesprächen über mögliche Investitionen rheinland-pfälzischer Unternehmen in Ruanda zusammen. (Foto: Speker)
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Die ruandische Botschafterin Christine Nkulikiyinka und der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) Werner Simon haben sich jetzt zu Gesprächen über Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit getroffen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/ Ruanda, Dr. Richard Auernheimer, besuchte Nkulikiyinka die Geschäftsstelle der LVU in Mainz.
Dabei kamen sowohl mögliche Investitionen von rheinland-pfälzischen Unternehmen in Ruanda zur Sprache, wie auch die Rahmenbedingungen, die Unternehmen dort vorfinden. In Ruanda werde demnach eine "Null Toleranz-Politik" gegen Korruption gefahren. Die Korruptionsbekämpfung werde als Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Landes angesehen. Darum gingen die Behörden nach Angaben der Botschafterin dort auch sehr streng gegen jede Art von Korruption vor. Und das erfolgreich: Mit Platz 66 im Korruptionswahrnehmungsindex CPI der Organisation Transparency International landete Ruanda einen Platz vor Italien. Die Behörden in Ruanda seien zudem schnell und unbürokratisch in den Genehmigungsverfahren stellte sie möglichen investitionswilligen Unternehmen in Aussicht.
Klimatisch bietet das Land des "ewigen Frühlings" zudem eine über das Jahr relativ konstante Temperatur von 18 Grad. In Ruanda wohnen 11 Millionen Menschen.Eine besondere Form der Kooperation zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda wird bereits sehr erfolgreich praktiziert: So studieren an den beiden Hochschulen in Kaiserslautern beispielsweise bereits jetzt rund 60 Studierende aus Ruanda. Damit wird neben verstärkten Kontakten zwischen jungen Leuten auch ein effektiver rheinland-pfälzischer Beitrag für die berufliche Qualifikation der Menschen in Ruanda geleistet.