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Kategorie: Deutschland 09.11.2011
 |   Durchwachsen präsentieren sich die Produktionszahlen im September 2011. (Foto: Gesamtmetall)
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Industrie, Bau- und Energiewirtschaft haben im September 2,7 Prozent weniger produziert als im Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Einen stärkeren Rückgang gab es zuletzt im Januar 2009, als die weltweite Finanzkrise die Erzeugung um 6,8 Prozent einbrechen ließ. „Die Abschwächung ist allerdings durch die späte Lage der Sommerferien in diesem Jahr und die damit einhergehenden Produktionseinbußen überzeichnet", schrieb das Ministerium. Trotz des Rückschlags zog die Produktion im dritten Quartal um kräftige 1,7 Prozent an. Die Industrie blieb damit eine wichtige Konjunkturstütze.
Allerdings spürt sie immer stärker die Folgen der Schuldenkrise in Europa. Wegen der schwachen Nachfrage aus den Euro-Ländern brachen ihre Aufträge im September mit 4,3 Prozent nicht nur den dritten Monat in Folge ein, sondern zugleich so stark wie seit knapp drei Jahren nicht mehr. Die Bestellungen aus den Euro-Ländern gingen dabei mit 12,1 Prozent besonders stark zurück. Etwa 40 Prozent der deutschen Ausfuhren landen in der Währungsunion. Das Ministerium rechnet deshalb „für die kommenden Monate mit einer ruhigen Entwicklung der Produktion".
(Quellen: BMWi, Reuters)
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